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Morphometrische MRI-Analyse

Diese Methode dient v.a. der Erkennung und Lokalisation von fokalen kortikalen Dysplasien, aber auch von anderen potenziell epileptogenen kortikalen Malformationen anhand von typischen Merkmalen wie z.B. einer abnormen Gyrierung, einer Verdickung des Kortex oder einer Störung der Mark-Rinden-Differenzierung.

Mit diesem Verfahren wurden in den vergangenen Jahren bei Dutzenden von Patienten mit zuvor kryptogener Epilepsie kortikale Malformationen festgestellt. Dadurch eröffnete sich für viele der betroffenen Patienten zum ersten Mal die Option eines epilepsiechirurgischen Eingriffes.