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Symposium Actor & Avatar, 6.6.2019

Wie spiegeln sich Gefühle in Gesichtern von Menschen und Avataren? Was löst dies in uns aus, und kann das Erkennen und Verarbeiten von Gefühlen von menschlichen und künstlichen Gesichtern von einer Epilepsie beeinflusst werden?

Im Juni 2017 hatten wir auf dem Eröffnungssymposium unseres interdisziplinären Projekts „Actor & Avatar“ dargestellt, wie wir epileptologische, künstlerische und philosophische Aspekte dieser Fragen untersuchen wollten. Nun wird es Zeit zu zeigen, was dabei herausgekommen ist.

Bei unserem Symposium am 6. Juni 2019 möchten wir Ihnen gerne einige unserer Ergebnisse präsentieren, von denen wir glauben, dass sie noch zu denken geben werden – im klinischen Alltag, auf der Bühne und im Film wie auch im philosophischen Diskurs.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Datum: Donnerstag, 6. Juni 2019
Zeit: 18.00-20.00 Uhr
Ort: Schweizerische Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg, Bleulerstrasse 60, 8008 Zürich (Park Saal EPI Park Restaurant & Seminar)

Programm

18.00 Uhr
Erste alltägliche Verwirrung nach Kafka

Prof. Anton Rey, Leiter Institute for the Performing Arts & Film, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
Andreas Stahel, Flötist

18.05 Uhr
Begrüssung

Prof. Dr. Dr. med. Thomas Grunwald
Med. Direktor Epileptologie, Schweiz. Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg

18.10 Uhr
Actor & Avatar: ein interdisziplinäres Projekt

Prof. Dr. Dieter Mersch
Leiter Institut für Theorie, Zürcher Hochschule der Künste

18.25 Uhr
Emotion im Bild: Unterscheidet das Hirn zwischen Schauspielerinnen und ihren Avataren?

Lorena Kegel, M.Sc.
Neurophychologie, Schweiz. Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg

18.40 Uhr
Spieglein, Spieglein...: Die Rolle des My-Rhythmus bei der Wahrnehmung emotionaler Mimik.

Dr. Teresa Solfrank, Projektleiterin EEG Plattform, Schweiz. Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg
Dr. sc. techn. Peter Hilfiker, Leiter Biomedizinische Technik, Schweiz. Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg

18.55 Uhr
Actor vs. Avatar: Kognitive Potentiale bei Menschen mit und ohne Epilepsie

med. pract. Oona Kohnen
Leitende Ärztin, Schweiz. Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg

19.10 Uhr
Zweite alltägliche Verwirrung nach Kafka

Prof. Anton Rey, Leiter Institute for the Performing Arts & Film, Zürcher Hochschule der Künste
Andreas Stahel, Flötist

19.15 Uhr
Akteur sein oder zum Avatar werden: Doppelgängererlebnisse bei Anfallsleiden

Prof. Dr. phil Peter Brugger
Leiter Neuropsychologie, Klinik für Neurologie/UniversitätsSpital Zürich

19.30 Uhr
Epileptologie zwischen Anfall und Affekt: Für eine Neurologie des Sozialen

Prof. Dr. rer. nat. Hennric Jokeit
Leiter Neuropsychologie, Schweiz. Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg

19.45 Uhr
Dritte alltägliche Verwirrung nach Kafka

Prof. Anton Rey, Leiter Institute for the Performing Arts & Film, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
Andreas Stahel, Flötist

19.55 Uhr
Abschluss und Dank
Prof. Dr. Dr. med. Thomas Grunwald
Med. Direktor Epileptologie, Schweiz. Epilepsie-Klinik/Klinik Lengg

ab 20.00 Uhr
Apéro

Sponsoren

Mit freundlicher Unterstützung von:

  • Desitin Pharma GmbH
  • Eisai-Pharma AG
  • Sandoz Pharmaceuticals AG
  • UBC-Pharma AG

Das Symposium Actor & Avatar ist eine Kooperation der Schweizerischen Epilepsie-Klinik der Klinik Lengg mit der Swiss National Science Foundation und der Zürcher Hochschule der Künste.

Mehr Informationen im Einladungs-Flyer zum Download

Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 3. Juni 2019 an:
Silvia Baader, Sekretariat Med. Direktion Epileptologie
Tel. 044 387 63 02
Mail: silvia.baader@kliniklengg.ch